"Der Wein steigt in das Gehirn, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von feurigen und schönen Bildern."  - William Shakespeare

Erleben Sie Wein-Comedy in diesen Showformaten:

Kurzauftritt

Ein  hochwertiger Akzent für Ihre Gala, Firmenveranstaltung oder private Feier. Wein-Comedy als Kurzauftritt von 10 - 20 Minuten Länge.

 

 

Dinnerbegleitung

Es erwartet Sie eine geistreiche Moderation und wohldosierte Wein-Unterhaltung vor und zwischen den Gängen eines Menüs.

 

Bühnenshow

Das klassische Kabarettformat: ein großer Abend voller Humor und Wein-Entertainment von fast zwei Stunden Länge nur von einer Pause unterbrochen.

 

Foto: foto-pongratz.de

Termine

Wenn Sie meine Programme live erleben möchten, kommen Sie doch einfach zu einem der öffentlichen Termine. Ich freue mich auf Sie!

 

 

Foto: Brentanoscheune

Gut zu wissen

Was ist Wein-Comedy eigentlich genau? Welche Technik ist nötig? Müssen bestimmte Weine ausgeschenkt werden? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier.

Wein-Comedy-Videos

Kennen Sie schon den Wein-Comedy YouTube-Kanal? Erleben Sie Ausschnitte aus meinen Programmen und noch mehr weinsinnige Comedy.

 

 

Sind Sie weinsinnig?

Dann schauen Sie sich doch einfach bei den Geschenkideen um. Für alle Winzerinnen und Winzer, Weinfreaks, Gastronomen und Genussmenschen geht es hier zu einer edlen Kollektion des Weinspruchs: "Hör auf Dein Herz. Aber wenn der Winzer sagt: Nimm den Riesling! Dann hör auf den Winzer!"

 

Hier finden Sie die neuesten Beiträge meines Weinjoker-Blogs:

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Man kann nicht mehr so gut mit einem vermeintlich edlen Tropfen angeben. Innerhalb von Minuten haben die Gäste den Preis der ausgeschenkten Flasche gegoogelt, und wehe, der Wein stammt vom Discounter.  Man kann sich nach ein paar Gläsern Wein nicht mehr so gut daneben benehmen wie früher. Immer hat irgendjemand ein Handy dabei und nimmt Dich auf. Wie du den Ententanz aufführst. Mit Schwimmflügeln. Ansonsten nackt. Und derjenige postet das Video auch noch sofort bei Facebook. Früher hat dich deine Frau, wenn du vom Weinfest kamst, nur mit einem Nudelholz empfangen. Heute hat sie das WLAN-Passwort geändert. Moderne Schraubverschlüsse sorgen dafür, dass Du immer und überall eine Flasche Wein auch ohne Korkenzieher an gefährlichen Orten öffnen kannst. Also etwa im Gebirge, an der Mittelleitplanke der A 1 oder in Duisburg-Marxloh. Wenn du früher nach ein paar Gläsern Wein die Kontrolle über dich verloren hast, war das nicht weiter schlimm. Heute erreichst du deinen Chef innerhalb von Sekunden über whatsapp und kannst ihm endlich mal ungeschminkt die Meinung sagen.  Damals reichte es, einen Rotwein von einem Weißwein unterscheiden zu können. Heute musst du schon mehr Weinwissen draufhaben, um deinen Partner zu beeindrucken.  Früher konntest du im Suff auch mal die Wippe auf dem Kinderspielplatz benutzen. Heute würden dich die Mütter verprügeln.  Früher konntest du die im Laden gekauften Weine in aller Ruhe zuhause bewerten. Heute musst du sie schon im Geschäft testen und findest danach dein Auto nicht mehr.  Früher wäre niemand auf die Idee gekommen, ungenießbare naturbelassene Weine mit Fehlern zu trinken. Heute gibt es Orange-Weine. Ingo Konrads
03.05.2017
Ingo Konrads
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Ein Bekannter von mir versteht sich als vollendeter Gastgeber, er sucht mit viel Kenntnis die passenden Produkte für das Essen aus, bereitet sie liebevoll zu und kredenzt dazu Weine, die über jeden Zweifel erhaben sind. Mitunter bringt die abendlich versammelte Gästeschar seinen Bemühungen jedoch nicht die gebührende Wertschätzung entgegen. Das kann deprimierend sein.    Wir saßen entspannt in einem Weinhaus, als es wie aus heiterem Himmel aus H. herausbrach. Schluchzend berichtete er mir von seinem letzten Wochenende, an dem er ein, wie er zunächst angenommen hatte, niveauvolles Grüppchen ambitionierter Trinkerinnen und Trinker zu sich nachhause eingeladen hatte. Über Stunden war er in der Küche mit Kochen beschäftigt gewesen, die passenden Weine hatte er perfekt temperiert und dekantiert. Ab Acht sollte ein kulinarischer Höhepunkt den nächsten jagen. Artig hatten die Gäste an der Tafel Platz genommen. Das Essen wurde aufgetragen. Alles lief tadellos.  Doch dann kam der erste Wein ins Glas. Ein wunderbarer Bordeaux. Gründlich hatte H. alle greifbaren Informationen zu dem Wein in einem Kurzvortrag zusammengefasst. Schon nach 20 Minuten bemerkte H., dass die Gäste seinen Worten nicht mehr richtig folgen wollten. Einer hatte sogar die ketzerische Bemerkung fallen gelassen, ihn kümmere es eigentlich nicht, aus welchem Stein die Treppe zum Weinkeller des entsprechenden Châteaus gefertigt war, vielmehr gelte sein Interesse den nackten Zahlen insbesondere dem Alkoholgehalt des Tropfens. Auch die übrige versammelte Trinkerschaft forderte - von diesem ehrlichen Einwurf ermutigt - nun unverhohlen Umdrehungen.  Die Situation lief aus dem Ruder. Manche Gäste gingen beherzt zur Selbstbedienung über und schenkten sich großzügig und dabei randvoll ein, um danach den edlen Tropfen nach Art eines westfälischen Schnapsenthusiasten in einer ländlichen Trinkstätte ruckartig in den Hals zu stürzen. Diese Spezies des Weintrinkers hält das Glas übrigens nie am Stiel fest, sondern umfasst es stillos am oberen Rand mit ganzer Hand. Da geht es dem Wein ganz schön an den Kragen. Dass man den Tropfen tatsächlich vorab auch betrachten und riechen kann, fällt für derlei Schluckspechte gerne mal unter die zu vernachlässigenden Gepflogenheiten überambitionierter Weinconnaisseure.    Frustriert überdachte Gastgeber H. auf dem Weg in den Keller noch einmal kritisch seine Entscheidung, nur teuerste Bouteillen auszuschenken. Dumm nur, dass er die vorab präferierten Roten bereits seit Stunden atmen gelassen hatte und damit zumindest deren Leerauftrag schon besiegelt war. Einer der Gäste bekannte unbekümmert nach dem Hauptgang, den er mit dem Genuss dreier großer Rotweine gekrönt hatte: „Also, wenn ich ehrlich bin, trinke ich eigentlich lieber Rosé!“ Der Tischgenosse zur Linken wollte dann wissen: „Sag mal, hast du den Clos de Vougeot auch als Blanc de Noirs?“ Nie war H. der Ohnmacht näher gewesen als in diesem Moment. Die absolute Krönung des besagten Abends war indes das Verhalten einer geladenen Dame, die arglos einen zehn Jahre alten Montrachet in ein Glas mit Mineralwasser goss: „Dann vertrag ich ihn besser!“ Ingo Konrads
27.03.2017
Ingo Konrads
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Ihnen macht keiner was vor in Sachen Wein? Sie können einen Primitivo blind von einem Zinfandel unterscheiden? Sie kennen alle Eichentische der großen Chateaus von unten? Da dann haben Sie diese Wein-Events für Kenner noch nicht erlebt:  Da wächst kein Gras mehr - Die besten Weine vom Polarkreis Aus den Fingern gesogen - Rotweine aus Transsilvanien entdecken In dubio pro embryo - Schwangere probieren alkoholfreie Seccos Unter gleichmäßigem Rühren in den Ausguss kippen - so geht Orange-Wein Auf den Zahn gefühlt - Sensorik mit säurebetonten Weinen Der Elbling wird zum Pinselreiniger - Die 100 besten Life-Hacks mit Wein Grenache naschen mit dem Maharadscha - So trinkt er, der Inder Entdeckungen im Rückschüttgefäß - Weinverschneiden geht so einfach So klappt's auch mit dem Nachbarn - Flaschendrehen für Dummies Gemischter Satz - Wein Sie Österreich Probieren aus. Demnächst auch bei Ihnen. Oder woanders. Ingo Konrads  

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